Pressemitteilung

Der vfa zum Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober 2009: vier neue Osteoporose-Medikamente bis 2013

"In den kommenden vier Jahren wollen forschende Pharma-Unternehmen vier neue Medikamente gegen Osteoporose herausbringen!" Das erklärte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen vfa, heute mit Blick auf den Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober. Sie enthalten Wirkstoffe, die auf ganz neue Weise in den Knochenstoffwechsel eingreifen und so dem Knochenschwund entgegentreten.

Schon in den letzten Jahren konnten Betroffene wesentliche Fortschritte in ihrer Therapie erleben. So wurden Medikamente entwickelt, bei denen bereits eine monatliche oder sogar nur einmal jährliche Anwendung ausreicht, um den Knochenabbau in vielen Fällen wirksam zu bremsen. Mehrere Präparate können auch den Wiederaufbau von Knochenmasse anregen; und es besteht die Hoffnung, dass die kommenden Präparate in diesem Punkt noch leistungsfähiger sind.

Knochen sind "Dauerbaustellen", in denen ständig zugleich älteres Material ab und neue Knochenmasse aufgebaut wird. Zu Osteoporose kommt es, wenn in einem Knochen der Abbau den Aufbau überwiegt. Osteoporosemedikamente wirken, indem sie beide Prozesse wieder ins Gleichgewicht bringen.

"Es ist zu hoffen, dass die kommenden Innovationen die Patienten auch erreichen", so Yzer weiter. "Heute erhalten nicht einmal die Hälfte der Betroffenen eine angemessene Behandlung!"

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 50 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. 
VFA PM 44/2009/ Freitag 16.10.2009

Pressemitteilung 2007

Sieben neue Osteoporose-Medikamente bis 2011 möglich

"Sieben neue Medikamente gegen Osteoporose wollen die forschenden Arzneimittelhersteller bis 2011 auf den Markt bringen. Wir möchten die Betroffenen damit noch wirksamer als bisher vor Invalidität bewahren."

Das sagte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), in Berlin mit Blick auf den Welt-Osteoporose-Tag.

Schon heute sind für die rund 6 Millionen Betroffenen einige Präparate verfügbar, die den Knochenschwund meist wirksam bremsen können. Bei einigen Patienten ist die Knochensubstanz jedoch bei Diagnose bereits so weit ausgedünnt, dass ein Wiederaufbau der Knochen angeregt werden muss. Dies gelingt bisher nur mit wenigen Präparaten, und es besteht großer Bedarf an weiteren.

Zu Osteoporose kommt es, wenn im Körper mehr Knochenabbau als -aufbau stattfindet. Die neuen Präparate wirken, indem sie beide Prozesse wieder ins Gleichgewicht bringen. Dazu fangen sie beispielsweise Hormonsignale an Knochen abbauenden Zellen ab oder entfalten im Knochen eine Östrogen-artige Wirkung.

"Es ist zu hoffen, dass diese Innovationen die Patienten auch erreichen werden", so Yzer weiter. "Die Zeichen sind dafür nicht günstig, denn heute erhalten nur die Hälfte der Betroffenen eine angemessene Behandlung mit den schon verfügbaren Medikamenten. Ein eklatantes Beispiel von Unterversorgung!"


Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik.

 


VFA PM 033/2007/ Freitag 19.10.2007