Definition

Was ist Osteoporose?

Das Knochengewebe unterliegt einem permanenten Ab- und Aufbau, wobei diese Vorgänge im Gleichgewicht sein sollten: altes Knochengewebe wird abgebaut und durch neues ersetzt.

Bei Vorliegen einer Osteoporose kommt es zu einem Ungleichgewicht, bei dem der Abbau von Knochensubstanz überwiegt. Sowohl Knochendichte als auch -Knochenfestigkeit nehmen ab und vor allem die für die Stabilität wichtigen Knochenbälkchen (sogen. Trabekel), werden zunehmend ausgedünnt.

Osteoporose („Knochenschwund") ist eine systemische Skeletterkrankung (systemisch: „ein Organsystem oder den Gesamtorganismus betreffend") mit einer Verringerung der Knochenmasse und einer Veränderung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Als Folge dieser Krankheit verlieren die Knochen ihre Festigkeit („die Knochen schwinden"), sie werden „porös". Deshalb treten an typischen Stellen im Bereich der Wirbelsäule und an den Gliedmaßen Frakturen (Knochenbrüche) auf.


Durch diese Veränderungen von Masse und Mikroarchitektur verlieren die Knochen im Laufe der Erkrankung an Festigkeit, sie werden "porös" und können leichter brechen - auch bei für gesunde Menschen harmlosen Anlässen wie einem kleinen Sturz.


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