Politik
BMG steht hinter Versandapotheken
Für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), stellt Rolf Schwanitz (Staatssekretär, SPD) klar, dass es bei Versandapotheken keine Beschränkung auf nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel geben wird.
Vielmehr seien Versandapotheken eine sinnvolle Ergänzung zu Präsenzapotheken, da sie chronisch Kranken, multimorbiden Patienten, Gehbehinderten, Älteren und Berufstätigen den Zugang zu Arzneimitteln erleichtern, so Schwanitz und die flächendeckende Arzneimittelversorgung gerade in abgelegenen Gebieten unterstützen.Tatsache ist: Der legale Versandhandel bereitet seit seiner Einführung keine Sicherheitsprobleme. Es stellt auch keine wirtschaftliche Gefahr für die Präsenzapotheken dar: Die Zahl der Präsenzapotheken ist sogar noch gestiegen. Sicherheitsprobleme sieht er durch den Versandhandel nicht.
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Pressemitteilung vom 28. März 2009
VERSANDAPOTHEKE
Seit 1.1.2004 ist der Versandhandel mit Medikamenten in Deutschland erlaubt.
Für deutsche Versandapotheken gelten die gleichen hohen Maßstäbe im Hinblick auf Verbraucherschutz und Arzneimittelsicherheit wie für die öffentlichen Apotheken vor Ort.
Trotz gesetzlicher Vorgaben gibt es ganz unterschiedliche Angebote - mit Auswirkung auf Preise, Zuzahlung, Lieferbedingungen und die Abrechnung mit den Kassen. Versandhändler aus dem Europäischen Ausland müssen sich an die dortigen Qualitätsrichtlinien halten.Vergleichen lohnt sich für jeden, der im Internet Medikamente bestellt.
Für verschreibungspflichtige Arzneimittel müssen Patienten zuerst ein Rezept vorlegen, dann wird das Medikament verschickt. Es können also einige Tage vergehen, bis es beim Patienten ankommt. Trotzdem ist der Versand für gehbehinderte und chronisch kranke Patienten von Vorteil. Von Vorteil ist, wenn der Versandhändler direkt mit der Krankenkasse abrechnet.
Verband
Deutscher Arzneimittelversandhandel in Sachen Verbraucherschutz und Arzneimittelsicherheit beispielhaft für Europa.
Initiative zum Versandhandelsverbot wieder vom Tisch. Sachargumente für Arzneiversand haben Politik überzeugt. Verbraucher profitieren.
Der Vorsitzende des BVDVA, Christian Buse, wertete die Entscheidung vom 19.12.2008 als ein eindeutiges Signal für Wettbewerb, ohne bewährte Strukturen zu zerstören.In dieser Sitzung wurde der von den antragstellenden Ländern Bayern und Sachsen eingebrachte Gesetzentwurf zur Einschränkung des Versandhandels mangels politischer Mehrheiten wieder zurück genommen.
© 2008-2010 Osteoporose Portal



