International Osteoporosis Foundation
Patienten fürchten die Auswirkungen von Osteoporose auf ihre Lebensqualität. Einer neuen Studie zufolge sind sie weniger gut informiert, wie sie glauben. Die Osteoporose wird daher nicht optimal behandelt!
OsteoLink, ein zeitgemäßes Programm für Patienten- und Ärzte Kommunikations Netzwerke in Europa und Australien, soll künftig auf unerfüllte Bedürfnisse für den Umgang mit Osteoporose einzugehen. Sowohl in persönlichen als auch digitalen Netzwerken mit interaktiven Webinhalten, sozialen Foren und E-Mail Kommunikation.
Das Projekt Osteo Link - Building better Bones!, das die International Osteoporosis Foundation (IOF) 2010 einführen möchte, wird durch die Industrie AMGEN, Medtronic u.a. unterstützt.
"Menschen mit Osteoporose fürchten die emotionalen und physischen Auswirkungen, die Osteoporose auf ihr Leben haben kann", erklärte Prof Rene Rizzoli, stellvertretender Vorsitzender des Komitees wissenschaftlicher Berater der IOF. "Da sie jedoch häufig nicht so gut informiert sind, wie sie glauben, wird ihre Osteoporose nicht optimal behandelt. Dies führt zu einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen und einer reduzierten Lebensqualität."
Die International Osteoporosis Foundation (IOF) gab bei der 31. Jahrestagung der American Society of Mineral and Bone Research (ASBMR) die Ergebnisse einer neuen multinationalen Studie unter Patienten (n=844; Frauen über 55 mit postmenopausaler Osteoporose) und Ärzten (n=837; Allgemeinmediziner und Spezialisten, die Osteoporose behandeln) bekannt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten die Auswirkungen von Osteoporose auf ihre Lebensqualität - beispielsweise Knochenbrüche und reduzierte Aktivität - viel mehr fürchten, als von Ärzten bislang angenommen wird. Die Ergebnisse zeigen ausserdem, dass es Patienten an geeigneten Informationen und Instrumenten mangelt, um auf diese Bedenken einzugehen und den Umgang mit ihrer Osteoporose zu verbessern.
Patienten haben erheblich mehr Bedenken über die Auswirkungen von Osteoporose auf ihre Lebensqualität, als von Ärzten angenommen wird.
Patienten behaupten, besser über ihre Osteoporose informiert zu sein, als die Daten zeigen.
"Derzeitige Strategien für die Aufklärung der Menschen über den Umgang mit Osteoporose bieten weder ausreichende Informationen noch die Unterstützung, die Menschen mit Osteoporose benötigen, um ihr Risiko eines Knochenbruchs zu reduzieren und die von ihnen gewünschte Lebensqualität beizubehalten", erklärte Patrice McKenney, CEO der International Osteoporosis Foundation.
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