Säure und Basen

Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann das Osteoporose-Risiko senken

Ungesunde Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass der Säure-Basen-Haushalt des Blutes aus dem Gleichgewicht geraten kann. Dieses Ungleichgewicht führt zu einer Übersäuerung des Körpers.

Bei dieser sogenannten Azidose liegt der pH-Wert des Blutes niedriger als 7,35. Das heißt, das Blut ist „sauer". Der Säure-Base-Haushalt wird durch die Lebensweise beeinflusst. Säure reiche Ernährung, Bewegungsmangel, unzureichendes Trinken, Entzündungen und auch ein beeinträchtigte Darmflora kann zu einem sauren Milieu der Körperflüssigkeiten führen.

Gute Basen-Lieferanten sind Lebensmittel wie Kartoffeln, Gemüse, Obst und Salate, die direkt Basen enthalten. Säure-Lieferanten sind Lebensmittel, wie Fleisch, alle Milchprodukte und Eier, die selbst Säuren enthalten und weiterhin während ihrer Verdauung Säuren herstellen. Säuren und Basen regulieren sich im Regelfall gegenseitig. Säure-Erzeuger sind Nahrungsmittel, wie Zucker, Kaffee, Alkohol und Backwaren, die zwar selbst keine Säuren enthalten, doch durch deren Verdauung Säuren entstehen.

Die Übersäuerung des Körpers
Nimmt man zu viele säurehaltige Lebensmittel zu sich und gleicht dies nicht durch basische Lebensmittel aus, kommt es zu einer Ansammlung von Säuren im Körper. Bei einer Übersäuerung können diese Säuren nicht gebunden und ausgeschieden werden. Vielmehr lagern sie sich im Bindegewebe ab. Hält eine Übersäuerung längere Zeit an, kommt es zu verschiedenen Symptomen. Neben Müdigkeit und Antriebslosigkeit kann es zu Muskel- und Gelenkbeschwerden kommen. Außerdem werden die Knochen geschädigt. Denn der Körper versucht ständig, die abgelagerten Säuren abzubauen. Dazu benötigt er körpereigene Basen. Diese basischen Verbindungen finden sich vor allem in den Knochen. Es kommt zu einer Demineralisierung, den Knochen werden Mineralstoffe entzogen.

Osteoporose-Risiko nimmt zu

Liegt eine Übersäuerung des Körpers vor, werden den Knochen Mineralien entzogen, vor allem das wichtige Kalzium. Dadurch kommt es zu einer Schwächung der Knochenstruktur, es kann sich Osteoporose entwickeln. Diese auch als Knochenschwund bekannte weit verbreitete Krankheit führt zu einer Abnahme der Knochendichte und einer gleichzeitigen Zunahme des Bruchrisikos.

Kalzium stärkt geschwächte Knochen
Eine ausgewogene vorwiegend basische Ernährung, viel Bewegung und ausreichendes Trinken kann das Gleichgewicht des Säure-Base-Haushaltes wieder herstellen. Hat durch eine zu starke Übersäuerung des Körpers die Knochenstabilität gelitten, kann man diese durch richtigee Ernährung oder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wieder stärken.  Zudem wirkt sich das Kalzium positiv regulierend auf den Säure-Base-Haushalt aus.

Hier ist der Platz für Ihre Werbung!