Integrierte Versorgung
BKK: IV-Verträge in Bayern zur Früherkennung und Behandlung der Osteoporose
Im Frühstadium verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es oftmals zu (unbemerkten) Knochenbrüchen, die ohne ersichtliche äußere Einflüsse entstehen. Sie können im weiteren Verlauf zu Rückenschmerzen, Rundrücken, Größenverlust und Druckschmerzen am Knochen führen.
Das BKK Programm zur Rundum Versorgung von Osteoporose des BKK LV Bayern: Der Landesverband der Betriebskrankenkassen in Bayern (BKK LV Bayern) hat einen IV Vertrag nach §§ 140a ff SGB V zur Prävention, Früherkennung und Behandlung der Osteoporose in Bayern initiiert.Ziel des Vertrages: "Optimierung der Versorgung von Patienten Osteoporose und erhöhtem Osteoporoserisiko durch Förderung und Koordination von Prävention, Früherkennung und sektorübergreifender, evidenzbasierter Behandlung sowie gesonderte Berücksichtigung des Sturzrisikos."
IV-Vertrag Programm zur Osteoporose im Raum Augsburg - Kooperationspartner VIVAXX.
Das Programm bietet eine qualitativ hochwertige Versorgung durch Ärzte, die sich auf die Erkrankung spezialisiert haben. Die Patienten erhalten die Betreuung, die sie benötigen und dies nach dem neuesten Stand der Wissenschaft. Die Früherkennung nimmt dabei einen besonderen Schwerpunkt ein. Augsburg und andere Pilotprojekte dienen dem Sammeln von Erfahrungen für eine spätere landesweite IV Versorgung.
Teilnehmer: Grundsätzlich kann der an diesem Programm teilnehmen, der: bei einer der teilnehmenden BKK versichert ist und im Raum Augsburg lebt weiblich und zwischen 60-80 Jahre alt ist oder seit mehr als einem halben Jahr täglich über 7,5 mg Kortison einnimmt (auch Männer) oder bereits Osteoporose hat oder bereits Knochenbrüche erlitten hat, die ohne vorausgegangenen Sturz oder andere ersichtliche Ursachen entstanden sind.
Leistungen: Die Teilnehmer/innen erhalten folgende kostenlose Leistungen: Untersuchung des Risikos zur Entwicklung einer Osteoporose (Früherkennung) und kostenlose Messung der Knochendichte zu Beginn des Behandlungsprogramms und nach 2 Jahren umfassende Beratung/Betreuung sowie intensive Aufklärung über Osteoporose und die Risikofaktoren durch den Arzt. Empfehlung von Sportgruppen in der näheren Umgebung Aushändigung eines Osteoporose-Passes und ein Kontrolltermin pro Quartal beim Arzt Informationsmaterialien (LV BKK Bayern) Flyer BKK LV Bayern.
Integrierte Versorgung
Integrierte Versorgung: gemeinsam gegen Osteoporose in Sachsen
Osteologen, Hausärzte und AOK PLUS (AOK Sachsen): gemeinsam mit OSTEOproaktiv gegen die gefährliche Erkrankung Osteoporose!
Mobilität und Lebensqualität bis ins hohe Alter sind Motto und Ziel dieser Bemühungen!Mit OSTEOproaktiv, einem besonderen Behandlungsprogramm (IV Vertrag) sollen durch die Verhinderung von weiteren Frakturen den Betroffenen viel Schmerzen und Leid erspart bleiben und gleichzeitig hohe Kosten für Krankenhausaufenthalte und Rehabilitation- und Pflegemaßnahmen vermieden werden.
Auf Basis der aktuellen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des DVO werden möglichst alle sächsischen AOK-Patienten mit Osteoporose und vorbestehender Fraktur durch die Hausärzte und Osteologen erfasst und dokumentiert. Die Differentialdiagnostik und Therapie erfolgt anschließend durch die Osteologen als Spezialisten, der Hausarzt überwacht die Compliance (Behandlungstreue) und ist erster Ansprechpartner des Patienten. Aber auch jeder einzelne Patient ist gefragt, durch seine aktive Mitarbeit trägt er ganz erheblich zum Behandlungserfolg bei. So können die schwerwiegenden Folgen der Osteoporoseerkrankung auf ein Minimum zu reduziert und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten werden.
Derzeit nehmen rund 360 Hausärzte, 102 Osteologen und 4 Krankenhäuser am IV-Vertrag teil. Mehr als 5.000 AOK Mitglieder profitieren!
An dem kostenfreien Versorgungsangebot teilnehmen können alle Versicherten der AOK PLUS, die einen Knochenbruch erlitten haben und der Verdacht auf eine Osteoporose besteht oder bestätigt wurde.
Die Unterlagen zur Teilnahme an OSTEOproaktiv erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt, Osteologen oder in ausgewählten Krankenhäusern. Mehr erfahren Sie hier (Download Info Flyer OSTEOproaktiv) oder unter der Service-Telefonnummer: 01 80 /1 26 50 00 - 0
Integrierte Versorgung
Arbeitsgemeinschaft Integrierte Versorgung Rheinland
"Integrierte Versorgung (IV)" steht für die Vernetzung einzelner medizinischer Versorgungssektoren. Niedergelassene Haus- und/oder Fachärzte arbeiten gemeinsam mit stationären Einrichtungen und kooperieren in etwa 10 Projekten bei der Behandlung ihrer Patienten,auch bei der Behandlung der Osteoporose.
Das Kompetenznetz „Osteoporose“ besteht aus qualifizierten niedergelassenen Fach- und Hausärzten, dem Medizinischen Zentrum des Kreises Aachen in Würselen, dem Universitätsklinikum Aachen und weiteren Beteiligten, wie z.B. Reha-Einrichtungen.Das Konzept - Die Leistungen
- Patienten werden wohnortnah behandelt.
- Alle Behandlungsprozesse, insbesondere von der ambulanten zur stationären Behandlung sind, aufeinander abgestimmt.
- Patienten erhalten einen festen Ansprechpartner.
- Die optimale Behandlungsqualität steht an erster Stelle. Deswegen verpflichten sich alle Behandler zu hohen Qualitätsstandards.
- Patienten werden von Anfang aktiv in ihre Behandlung eingebunden.
- Der Behandlungsablauf wird gemeinsam mit den Patienten abgestimmt. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten garantiert einen kontinuierlichen und umfassenden Informationsaustausch.
- Die Beteiligten verpflichten sich, Brüche durch schnelle Einleitung von wirkungsvollen Therapien effektiver zu verhindern und aufgetretene Brüche optimal zu behandeln.
- Dadurch werden Krankenhaus- und Rehabilitationszeiten vermieden oder verkürzt.
- Bei Komplikationen oder Problemen werden Patienten direkt innerhalb des Netzes an die entsprechend fortgebildeten Kollegen weitergeleitet.
- Patienten erhalten eine individuell abgestimmte Rehabilitation, je nach Erfordernis stationär oder ambulant.
© 2008-2012 Osteoporose Portal




