Knochenbrüche

Osteoporotische Frakturen

Zu den häufigsten Folgen der Osteoporose gehören Frakturen (Brüche) der Wirbelkörper. Zu den schwerwiegendsten Folgen gehört der Bruch des Schenkelhalses, "der Hüfte".

Frakturen der Wirbelkörper können schon vom 45. Lebensjahr an ohne äussere Einflüsse auftreten. Im Alter treten sie häufiger auf. Oft reicht es schon, eine schwere Einkaufstasche zu heben oder eine Treppenstufe zu verfehlen, um einen oder mehrere Wirbelkörper zum Zusammenbrechen zu bringen. Solche Wirbelbrüche werden allerdings oft nicht als solche erkannt, weil die Betroffenen sie als falsch beispielsweise als "Hexenschuss" oder "Altersbeschwerden" interpretieren.

Frakturen des Vorderarms oder des Oberarms direkt unter dem Schultergelenk sind weitere häufige Folgen des Knochenschwunds. Oft sind diese Brüche Folge eines einfachen Ausrutschens aus dem Stand.

Der Bruch des Schenkelhalses, "der Hüfte", ist eine der schwerwiegendsten Folgen der Osteoporose. Für die Betroffenen bedeutet diese Art der Fraktur zumeist Krankenhaus und Operation. Die Konsequenzen, die ein derartiger Bruch nach sich zieht, können gravierend sein: Viele ältere Menschen sind danach bleibend behindert und rund ein Drittel der Frauen und Männer, die einen Schenkelhalsbruch erleiden, können nach dem Klinikaufenthalt nicht mehr in die eigenen vier Wände zurückkehren und sind auf Plätze in medizinisch betreuten Pflegeheimen angewiesen.

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