Knochen
Anfälligkeit für Knochenbrüche
Die Verringerung der Knochenmasse verursacht an sich keine Symptome, vor allem zunächst keine Schmerzen.
Oft ist ein Knochenbruch das erste Anzeichen für das Vorliegen einer Osteoporose. In vielen Fällen sind Unterarm (Speiche), Rippen, Oberarm, Becken und Oberschenkelhals betroffen.Der Bruch eines Knochens betrifft dabei vor allem Frauen ab dem 55. Lebensjahr. Osteoporoseprobleme im Rückenbereich treten in Form von Wirbelkörpereinbrüchen gehäuft ab dem 60. Lebensjahr auf und betreffen Frauen dabei etwa dreimal so häufig Frauen wie Männer. Der Oberschenkelhalsbruch schließlich ereignet sich besonders häufig ab dem 75. Lebensjahr.
In etwa 50 Prozent der Fälle mit Wirbelkörpereinbrüchen verläuft die Osteoporose akut und oft chronisch schmerzhaft. Die Schmerzen sind hierbei oft ausgeprägt lokaler Natur, betreffen meist die untere Brust- oder Lendenwirbelsäule und bessern sich in der Regel im Laufe von drei bis fünf Wochen. Auch "kleine" Wirbelkörpereinbrüche, die im Röntgenbild oftmals schwer festzustellen sind, können Schmerzen verursachen.
Eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche ist charakteristisch für die Osteoporose. Kommt es ohne erkennbare Ursachen gleichsam von alleine und ohne gravierende äussere Einflüsse oder nur geringe Belastungen zu Frakturen, spricht man von so genannten Spontanfrakturen. Sie verdienen besondere Beachtung, da sie klar auf eine Osteoporose hindeuten.
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