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BMG steht hinter Versandapotheken

Für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), stellt Rolf Schwanitz (Staatssekretär, SPD) klar, dass es bei Versandapotheken keine Beschränkung auf nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel geben wird.

Vielmehr seien Versandapotheken eine sinnvolle Ergänzung zu Präsenzapotheken, da sie chronisch Kranken, multimorbiden Patienten, Gehbehinderten, Älteren und Berufstätigen den Zugang zu Arzneimitteln erleichtern, so Schwanitz und die flächendeckende Arzneimittelversorgung gerade in abgelegenen Gebieten unterstützen.

Tatsache ist: Der legale Versandhandel bereitet seit seiner Einführung keine Sicherheitsprobleme. Es stellt auch keine wirtschaftliche Gefahr für die Präsenzapotheken dar: Die Zahl der Präsenzapotheken ist sogar noch gestiegen. Sicherheitsprobleme sieht er durch den Versandhandel nicht.

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Pressemitteilung vom 28. März 2009

Bundesrat

Bundesrat lehnt Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ab

Bundestag und Reichstag, Berlin.

In der Sitzung am 03.04. lehnte der Bundesrat ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln weiter ab, obgleich der Gesundheitsauschuss ein anderes Vorgehen empfahl.

Der Gesundheitsauschuss des Bundesrats empfahl ..."den Versandhandel auf nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zu beschränken. Dies sei aus Gründen des Allgemeinwohls gerechtfertigt, um Gesundheitsgefahren des Internet- und Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu begegnen."

Die Länderkammer hatte sich mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) zu befassen. Bei den Beratungen wurden entsprechende Änderungsanträge aber erst gar nicht zur Abstimmung angenommen. Damit muss sich der Gesundheitsauschuss des Bundestages erneut, voraussichtlich am 6. Mai, mit der AMG-Novelle beschäftigen.

Wie Osteoporoseportal an anderer Stelle berichtet, ist im Übrigen das BMG der begründeten Auffassung, dass es im Versandhandel keinen Rechtsmißbrauch mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gibt und Rechtsauffassung, dass es nach deutschem und europäischem Recht keine Möglichkeit gibt, den Versandhandel (eine Forderung u .a. der Länder Bayern, Thüringen und der Apothekerverbände) einzuschränken. Der "Versandhandel ist ein sicherer Vertriebsweg", so Rolf Schwanitz, der zuständige Staatssekretär im BMG.

VERBÄNDE

Deutscher Arzneimittelversandhandel in Sachen Verbraucherschutz und Arzneimittelsicherheit beispielhaft für Europa.

Logo Bundesverband Deutscher Versandapotheken

Initiative zum Versandhandelsverbot wieder vom Tisch. Sachargumente für Arzneiversand haben die Politik überzeugt. Verbraucher profitieren.

Der Vorsitzende des BVDVA, Christian Buse, wertete die Entscheidung vom 19.12.2008 als ein eindeutiges Signal für Wettbewerb, ohne bewährte Strukturen zu zerstören.

In dieser Sitzung wurde der von den antragstellenden Ländern Bayern und Sachsen eingebrachte Gesetzentwurf zur Einschränkung des Versandhandels mangels politischer Mehrheiten wieder zurück genommen.

BVDVA

Rund ein Viertel aller Deutschen kauft ihre Medikamente bei Versandapotheken!
Aber dies ist nur ein Ergebnis einer aktuellen GfK Studie im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA). Ergebnisse der Studie und Antworten auf die Frage, warum sich die Hälfte der befragten Verbraucher mehr Wettbewerb im Apothekenmarkt wünscht, präsentierte Christian Buse, Vorstand des BVDVA, anlässlich der am 18.03.2009 erfolgten Pressekonferenz.

Über 20 Prozent der Deutschen ordern Arzneien schon online! Pressemitteilung vom 18.03.2009

Versand verschreibungspflichtiger Arzneimitteln in Deutschland, Präsentation von Christian Buse (Vorsitzender des BVDVA).

Weitere Auskünfte: kerstin.kilian@bvdva.de.

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Soll das Informationsverbot für verschreibungspflichtige Medikamente künftig entfallen?





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