Die aktualisierten Osteoporose Leitlinien 2009 sind seit Oktober verabschiedet.

Alle 3 Jahre werden die Leitlinien auf ihre Aktualität und Evidenz überprüft. Dazu hat eine 25-köpfige interdisziplinäre Arbeitsgruppe fast 10.000 Publikationen gesichtet und bewertet. Die 10 wichtigsten Neuerungen der DVO Leitlinien 2009 finden Sie hier 10 wichtige Neuerungen
Alle aktuellen LL Versionen finden Sie hier
Integrierte Patientenversorgung in der Osteoporose

Ob nun "BKK Programm zur Rundum Versorgung von Osteoporose" oder "OSTEOproaktiv" - in  diesen und vielen anderen Fällen handelt es sich um Verträge zu Integrierten Versorgung von Ostoporose, die je nach Vertragsgestaltung der Prävention oder Früherkennung bzw. der Behandlung der Osteoporose dienen.

Veranstaltungen und Kongresse 2010

Eine aktuelle Übersicht über die nationalen/internationalen Kongresse, die für im Fachgebiet Osteologie Tätigen von Interesse sein dürften. Weitere Veranstaltungen von entsprechender Bedeutung nehmen wir bei entsprechendem Hinweis gerne auf.

Für Laien, Patienten, Selbsthilfe präsentieren wir Veranstaltungen hier...Veranstaltungen
Frau Dr. Frieling, Osteoporosezentrum Hamburg, im Gespräch

Osteoporoseportal: Was sind Leitlinien? Benötigen wir diese in der Osteologie? Für wen sind sie gedacht? Und: was ist denn das Ziel von Leitlinien?
Frieling: Leitlinien sind Empfehlungen wissenschaftlicher Fachgesellschaften für Ärzte (und Patienten!)...
Zum Interview Zum Interview

Kongress

Kongress "Osteologie 2012"

Der interdisziplinäre Fachkongress Osteologie 2012 in der Schweiz. Zum zweiten Mal überhaupt findet die alljährliche Fachtagung des DVO und seiner Mitgliedsgesellschaften in der Schweiz statt.

Der Kongress bietet wie stets umfassende Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Osteologie mit thematischem Schwerpunkt Osteoporose.


Interdisziplinär werden darüber hinaus als weitere thematische Schwerpunkte die muskulo-skelettale Interaktion und Sarkopenie im Alter, Schmerztherapie bei Osteoporose und orthopädische Fragestellungen (z.B. Frakturheilung, Biomechanik) behandelt.

Zur Veranstaltung (Flyer) Osteologie 2012


Im Kontext des Kongresses wird es auch wieder Gelegenheit geben, notwendige Fortbildungspunkte für der Erhalt der Zusatzqualifikation OSTEOLOGE DVO zu erwerben. Traditionsgemäß findet im Anschluss an den Kongress zudem wieder eine Fortbildung für Selbsthilfegruppenleiter statt.

Wissenschaft lebt vom Fortschritt und braucht den Nachwuchs - der Arbeit junger Forscher auf dem Gebiet der Osteologie wird in Basel in bewährter Weise umfassend Raum und Aufmerksamkeit zu Teil werden.


Zum vorläufigen Vorprogramm (Flyer) Osteologie 2012

Osteologie Kongress 2011, Fürth
Osteologie Kongress 2010, Berlin

Osteologie Kongress 2009, Frankfurt

Osteologie Kongress 2008, Hannover

Osteoporose Prävalenz Inzidenz

Osteoporose in Europa: Für viele Betroffene ist das Pflegeheim die Endstation!

Osteoporose betrifft Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Alleine 75 Millionen in Europa, USA und Japan und hat beträchtlichen Einfluss auf Morbidität und Mortalität.

Eckdaten der AMGEN ForschungPrävalenz

Etwa 30 Prozent aller postmenopausalen Frauen in Europa sind von Osteoporose betroffen; mehr als 40 Prozent von ihnen werden in ihrem Leben osteoporotische Fakturen erleiden. Auch 15 bis 30 Prozent aller Männer mit Osteoporose erleiden im Lauf ihres Lebens mindestens eine Osteoporose-bedingte Fraktur.

Inzidenz

In Europa ist die Inzidenz von Hüftfrakturen von 2001 bis 2007 um 30 bis 100 Prozent angestiegen. Wirbelkörperfrakturen treten bei 10 bis 24 Prozent aller Männer und Frauen über 50 Jahren auf; mit zunehmendem Alter erhöht sich die Inzidenz dramatisch. Die Prävalenz von Wirbelkörperfrakturen in der Gruppe der 50- bis 54-Jährigen wird auf 5 Prozent bei Frauen und 10 Prozent bei Männern geschätzt.

 

Bis zum Alter von 75 Jahren steigt die Prävalenz auf 25 beziehungsweise 18 Prozent. Allerdings bleiben etwa ein Drittel aller Wirbelsäulenfrakturen in Europa unerkannt, so dass die tatsächliche Prävalenz noch höher liegen dürfte. Eine osteoporotische Fraktur in der Anamnese erhöht das Risiko für weitere Frakturen.


Osteoporose – Folgen für Körper und Psyche

Osteoporose-bedingte Frakturen schränken die Beweglichkeit Betroffener häufig langfristig oder gar dauerhaft ein und beeinträchtigen das Alltagsleben teilweise erheblich. Frauen über 45 Jahre verbringen wegen Osteoporose mehr Tage im Krankenhaus als aufgrund vieler anderer Erkrankungen, einschließlich Diabetes, Myokardinfarkt und Brustkrebs. Von den Patienten mit Hüftfrakturen lebt etwa ein Drittel ein Jahr nach dem Ereignis in Pflegeheimen.

 

Gesamte Meldung Meldung


DVO Leitlinien 2009

Alle 15 Fachgesellschaften des DVO haben am 15. Oktober 2009 die aktualisierten DVO Leitlinien 2009 zur Osteoporose offiziell verabschiedet!

DVO Leitlinie Osteoporose 2009 - Die 10 wichtigsten Neuerungen

Die neue S-3 Leitlinie berücksichtigt neben der Glucocorticoid-induzierten Osteoporose erstmals auch die wichtigsten anderen Formen einer sekundären Osteoporose. Der Verabschiedung vorausgegangen war eine systematische Aufarbeitung und Bewertung der Literatur (02/2005-12/2008) in einer interdisziplinären 25-köpfigen Arbeitsgruppe und eine umfangreiche externe Evaluation.

"Die 10 wichtigsten Neuerungen der Leitlinie" bzw., so Johannes Pfeilschifter als LL Koordinator, "die trotz gültiger Empfehlungen noch immer ungenügend bekannten Fakten zur Osteoporose", alles im Überblick:

1. Im Vergleich zu Kalzium (siehe unten) ist die Bedeutung von Vitamin D für die Basistherapie der Osteoporose noch zu wenig in der Bevölkerung bekannt.

Vitamin D reguliert aber nicht nur die Aufnahme von Kalzium, sondern verbessert auch die neuromuskuläre Koordination und vermindert damit sehr wirksam Stürze beim älteren Menschen.

Vitamin D3 wird überwiegend in der Haut unter Einwirkung des UV-Sonnenlichts gebildet. Um einen schweren Vitamin D3-Mangel zu vermeiden, genügt ein täglicher 20-minütiger Aufenthalt im Freien. Ein mäßiger Mangel lässt sich damit aber häufig nicht vermeiden.
Bei allen Patienten mit einer Osteoporose wird deshalb eine generelle Supplementierung mit 800-2000 Einheiten Vitamin D3 täglich oder einer gleichwertigen Dosis in mehrwöchentlichen Zeitabständen empfohlen.
Alternativ kann man auch die Blutkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D3 messen und gezielt supplementieren. Diese sollte größer als 20 ng/ml sein. Mit der bisher üblichen Dosen von 400-800 Einheiten Vitamin D3 täglich wird diese Blutkonzentration oft nicht ausreichend erreicht.

Die gesamte Meldung des DVO Die 10 wichtigsten Neuerungen der DVO Leitlinien 2009

Internetpräsenz

Praxismarketing wird Ärzten immer wichtiger

Wissen ist die beste Medizin - Stiftung Gesundheit

60 Prozent der deutschen Ärzte halten Marketingmaßnahmen für ihre Praxis für wichtig bzw. sehr wichtig. Dies ist aber nur eines der Ergebnisse der Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008", die im Auftrag der Stiftung Gesundheit erstellt wurde.

So wird die Präsenz im Internet (die Homepage sowie die Präsenz in Onlineverzeichnissen und Gesundheitsportalen) von rund 67 Prozent als das wichtigste Marketinginstrument gesehen - hier zeigt sich klar ein Wandel in der Haltung von Ärzten und Patienten bei der Informationsdarstellung und -beschaffung! Dies ist auch ein signifikanter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr: da waren nur 47% von der Richtigkeit des Praxismarketings überzeugt.

Nach den 3 wichtigsten Marketingmaßnahmen gefragt, folgen auf den nächsten Plätzen das Personal der Praxis (ca. 57 %) und das äussere Erscheinungsbild der Praxis mit rund 49 %.

Das führende Marketinginstrument für die Arztpraxis ist mit Abstand die Internetpräsenz. Über 54 % der befragten Ärzte verfügen über eine eigene Homepage. 80 Prozent dieser Internetauftritte umfassen mehrere Seiten - die Zeiten der Internet-Visitenkarten scheinen damit endgültig vorbei. Allerdings ist der Professionalisierungsgrad des Internetmarketings von Arztpraxen noch sehr niedrig. Fast die Hälfte der Homepages wird vom Arzt selbst gepflegt, nicht einmal ein Drittel von Webdesignern.

Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008. Kurzfassung der Studie der "Stiftung Gesundheit".

Koalitionsvertrag

WACHSTUM.BILDUNG.ZUSAMMENHALT.

Bundesministerium für Gesundheit

Das ist das "Leistungs- oder Produktversprechen" der Koaltionsvereinbarung.

Auf 124 Seiten finden sich alle die das politische Geschehen bestimmenden Aussagen, gültig für die nächsten 4 Jahre.
In vielen Punkten, so auch im Gesundheitswesen,sind die Vereinbarungen im Geist des Vertrags  interpretationsfähig und auslegungsbedürftig.

Ab den Seiten 76 finden sich die für das Gesundheitswesen bestimmenden Passagen. Koalitionsvertrag

Neuer Therapieansatz

Osteoporose-Studie FREEDOM: Signifikante Verringerung der Frakturen im gesamten Skelett postmenopausaler Frauen mit Osteoporose
AMGEN

Die Ergebnisse der FREEDOM-Studie (Fracture REduction Evaluation of Denosumab in Osteoporosis every six Months) zeigen, dass Frauen, denen halbjährlich eine subkutane Injektion Denosumab verabreicht wurde, im Vergleich zu Frauen, die Placebo erhielten, ein um 68 Prozent verringertes Risiko für Wirbelkörperfrakturen hatten. Außerdem reduzierte sich bei ihnen das Risiko einer Hüftfraktur um 40 Prozent und das Risiko für non-vertebrale Frakturen um 20 Prozent.

Zur vollständigen Pressemitteilung Pressemitteilung

DGO Mentorenprogramm

Die den Kongress 2010 ausrichtende Gesellschaft Deutsche Gesellschaft für Osteologie hat ein Mentorenprogramm für Frauen in der Wissenschaft erarbeitet.

Trotz vieler politischer Aktivitäten bestehen immer noch erhebliche Nachteile und hohe Hürden für Frauen, Familie und Kindererziehung zu vereinbaren.

Die DGO nimmt sich dieser Problematik mit einem Programm Beratung und Mentorship an.

Denn Trotz guter Studienabschlüsse und zahlenmäßig hoher Präsenz in Medizin und Forschung stoßen Frauen nach wie vor auf Barrieren im Berufseinstieg und vor allem beim Zugang zu Führungspositionen.

Die (Ihre) Praxis im Internet

Internetauftritte werden im Wettbewerb zunehmend wichtiger. Eine repräsentative und informative Praxishomepage lässt Sie bei der Darstellung Ihres Portfolios punkten: bei Privatpatienten, bei IGeL Leistungen.

Wir kümmern uns. Auch um Ihren Auftritt! mehr

G - B A

Der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) informiert über die Bekanntmachung eines Beschlusses über die Neufassung der Arzneimittel Richtlinie, gültig ab 01.04.2009

Aufgabe und Auftrag Der Gemeinsame Bundesauschuss G-BA

Arzneimittelrichtlinie im Bundesanzeiger

Verordnung von Arzneimitteln in der vertragsärztlichen Versorgung Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses

Immer aktuell informiert: wichtige Aktivitäten des G-BA G-BA Newsletter

Hier ist der Platz für Ihre Werbung!
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