Alle 3 Jahre werden die Leitlinien auf ihre Aktualität und Evidenz überprüft. Dazu hat eine 25-köpfige interdisziplinäre Arbeitsgruppe fast 10.000 Publikationen gesichtet und bewertet. Die 10 wichtigsten Neuerungen der DVO Leitlinien 2009 finden Sie hier 10 wichtige Neuerungen
Ob nun "BKK Programm zur Rundum Versorgung von Osteoporose" oder "OSTEOproaktiv" - in diesen und vielen anderen Fällen handelt es sich um Verträge zu Integrierten Versorgung von Ostoporose, die je nach Vertragsgestaltung der Prävention oder Früherkennung bzw. der Behandlung der Osteoporose dienen.
Eine aktuelle Übersicht über die nationalen/internationalen Kongresse, die für im Fachgebiet Osteologie Tätigen von Interesse sein dürften. Weitere Veranstaltungen von entsprechender Bedeutung nehmen wir bei entsprechendem Hinweis gerne auf.
Für Laien, Patienten, Selbsthilfe präsentieren wir Veranstaltungen hier...Veranstaltungen
Osteoporoseportal: Was sind Leitlinien? Benötigen wir diese in der Osteologie? Für wen sind sie gedacht? Und: was ist denn das Ziel von Leitlinien?
Frieling: Leitlinien sind Empfehlungen wissenschaftlicher Fachgesellschaften für Ärzte (und Patienten!)...
Kongress
Kongress "Osteologie 2012"
Der interdisziplinäre Fachkongress Osteologie 2012 in der Schweiz. Zum zweiten Mal überhaupt findet die alljährliche Fachtagung des DVO und seiner Mitgliedsgesellschaften in der Schweiz statt.
Der Kongress bietet wie stets umfassende Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Osteologie mit thematischem Schwerpunkt Osteoporose.
Interdisziplinär werden darüber hinaus als weitere thematische Schwerpunkte die muskulo-skelettale Interaktion und Sarkopenie im Alter, Schmerztherapie bei Osteoporose und orthopädische Fragestellungen (z.B. Frakturheilung, Biomechanik) behandelt.
Zur Veranstaltung (Flyer)
Im Kontext des Kongresses wird es auch wieder Gelegenheit geben, notwendige Fortbildungspunkte für der Erhalt der Zusatzqualifikation OSTEOLOGE DVO zu erwerben. Traditionsgemäß findet im Anschluss an den Kongress zudem wieder eine Fortbildung für Selbsthilfegruppenleiter statt.
Wissenschaft lebt vom Fortschritt und braucht den Nachwuchs - der Arbeit junger Forscher auf dem Gebiet der Osteologie wird in Basel in bewährter Weise umfassend Raum und Aufmerksamkeit zu Teil werden.
Zum vorläufigen Vorprogramm (Flyer)
Osteologie Kongress 2011, Fürth
Osteologie Kongress 2010, Berlin
Osteologie Kongress 2009, Frankfurt
Osteologie Kongress 2008, Hannover
Osteoporose Prävalenz Inzidenz
Osteoporose in Europa: Für viele Betroffene ist das Pflegeheim die Endstation!
Osteoporose betrifft Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Alleine 75 Millionen in Europa, USA und Japan und hat beträchtlichen Einfluss auf Morbidität und Mortalität.
Prävalenz
Inzidenz
In Europa ist die Inzidenz von Hüftfrakturen von 2001 bis 2007 um 30 bis 100 Prozent angestiegen. Wirbelkörperfrakturen treten bei 10 bis 24 Prozent aller Männer und Frauen über 50 Jahren auf; mit zunehmendem Alter erhöht sich die Inzidenz dramatisch. Die Prävalenz von Wirbelkörperfrakturen in der Gruppe der 50- bis 54-Jährigen wird auf 5 Prozent bei Frauen und 10 Prozent bei Männern geschätzt.
Bis zum Alter von 75 Jahren steigt die Prävalenz auf 25 beziehungsweise 18 Prozent. Allerdings bleiben etwa ein Drittel aller Wirbelsäulenfrakturen in Europa unerkannt, so dass die tatsächliche Prävalenz noch höher liegen dürfte. Eine osteoporotische Fraktur in der Anamnese erhöht das Risiko für weitere Frakturen.
Osteoporose – Folgen für Körper und Psyche
Osteoporose-bedingte Frakturen schränken die Beweglichkeit Betroffener häufig langfristig oder gar dauerhaft ein und beeinträchtigen das Alltagsleben teilweise erheblich. Frauen über 45 Jahre verbringen wegen Osteoporose mehr Tage im Krankenhaus als aufgrund vieler anderer Erkrankungen, einschließlich Diabetes, Myokardinfarkt und Brustkrebs. Von den Patienten mit Hüftfrakturen lebt etwa ein Drittel ein Jahr nach dem Ereignis in Pflegeheimen.
Gesamte Meldung Meldung
DVO Leitlinien 2009
Alle 15 Fachgesellschaften des DVO haben am 15. Oktober 2009 die aktualisierten DVO Leitlinien 2009 zur Osteoporose offiziell verabschiedet!
DVO Leitlinie Osteoporose 2009 - Die 10 wichtigsten Neuerungen
Die neue S-3 Leitlinie berücksichtigt neben der Glucocorticoid-induzierten Osteoporose erstmals auch die wichtigsten anderen Formen einer sekundären Osteoporose. Der Verabschiedung vorausgegangen war eine systematische Aufarbeitung und Bewertung der Literatur (02/2005-12/2008) in einer interdisziplinären 25-köpfigen Arbeitsgruppe und eine umfangreiche externe Evaluation."Die 10 wichtigsten Neuerungen der Leitlinie" bzw., so Johannes Pfeilschifter als LL Koordinator, "die trotz gültiger Empfehlungen noch immer ungenügend bekannten Fakten zur Osteoporose", alles im Überblick:
1. Im Vergleich zu Kalzium (siehe unten) ist die Bedeutung von Vitamin D für die Basistherapie der Osteoporose noch zu wenig in der Bevölkerung bekannt.
Vitamin D reguliert aber nicht nur die Aufnahme von Kalzium, sondern verbessert auch die neuromuskuläre Koordination und vermindert damit sehr wirksam Stürze beim älteren Menschen.
Vitamin D3 wird überwiegend in der Haut unter Einwirkung des UV-Sonnenlichts gebildet. Um einen schweren Vitamin D3-Mangel zu vermeiden, genügt ein täglicher 20-minütiger Aufenthalt im Freien. Ein mäßiger Mangel lässt sich damit aber häufig nicht vermeiden.
Bei allen Patienten mit einer Osteoporose wird deshalb eine generelle Supplementierung mit 800-2000 Einheiten Vitamin D3 täglich oder einer gleichwertigen Dosis in mehrwöchentlichen Zeitabständen empfohlen.
Alternativ kann man auch die Blutkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D3 messen und gezielt supplementieren. Diese sollte größer als 20 ng/ml sein. Mit der bisher üblichen Dosen von 400-800 Einheiten Vitamin D3 täglich wird diese Blutkonzentration oft nicht ausreichend erreicht.
Die gesamte Meldung des DVO Die 10 wichtigsten Neuerungen der DVO Leitlinien 2009
Internetpräsenz
Praxismarketing wird Ärzten immer wichtiger
60 Prozent der deutschen Ärzte halten Marketingmaßnahmen für ihre Praxis für wichtig bzw. sehr wichtig. Dies ist aber nur eines der Ergebnisse der Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008", die im Auftrag der Stiftung Gesundheit erstellt wurde.
So wird die Präsenz im Internet (die Homepage sowie die Präsenz in Onlineverzeichnissen und Gesundheitsportalen) von rund 67 Prozent als das wichtigste Marketinginstrument gesehen - hier zeigt sich klar ein Wandel in der Haltung von Ärzten und Patienten bei der Informationsdarstellung und -beschaffung! Dies ist auch ein signifikanter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr: da waren nur 47% von der Richtigkeit des Praxismarketings überzeugt.Nach den 3 wichtigsten Marketingmaßnahmen gefragt, folgen auf den nächsten Plätzen das Personal der Praxis (ca. 57 %) und das äussere Erscheinungsbild der Praxis mit rund 49 %.
Das führende Marketinginstrument für die Arztpraxis ist mit Abstand die Internetpräsenz. Über 54 % der befragten Ärzte verfügen über eine eigene Homepage. 80 Prozent dieser Internetauftritte umfassen mehrere Seiten - die Zeiten der Internet-Visitenkarten scheinen damit endgültig vorbei. Allerdings ist der Professionalisierungsgrad des Internetmarketings von Arztpraxen noch sehr niedrig. Fast die Hälfte der Homepages wird vom Arzt selbst gepflegt, nicht einmal ein Drittel von Webdesignern.
Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008. Kurzfassung der Studie der "Stiftung Gesundheit".
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